Über Wohnakte

Warum es Wohnakte gibt.

Wohnakte wurde entwickelt, weil das eigene Haus in die Selbstverwaltung überführt wurde und diese effizient und günstig gestaltet werden musste.

Die Ausgangslage

Ein Haus, 28 Einheiten, aber keine Verwaltung.

Das Haus, das der Grund für die Entwicklung von Wohnakte ist, besteht aus einem Mehrfamilienhaus mit Gewerbeeinheiten, Garagen und einem Hinterhaus, welches ebenfalls 2 Einheiten und ein Gewerbe beinhaltet. Laut Teilungserklärung war die Immobilie in insgesamt 28 Einheiten eingeteilt mit unterschiedlichen Miteigentumsanteilen. Es gab jedoch ein Problem: eine einzige Einheit von den 28 gehört einem anderen Eigentümer.

Genau deshalb ist das Haus rechtlich eine Wohnungseigentümergemeinschaft und nicht einfach ein Haus mit Mietern. Für eine ordnungsgemäße Verwaltung bedeutet das: Wirtschaftspläne ausarbeiten, getrennte Konten führen, Jahresendabrechnungen erstellen und Eigentümerversammlungen abhalten sowie getätigte Beschlüsse in einer Beschluss-Sammlung aufbewahren und auch Anfechtungsfristen sowie Wartungsverträge im Blick behalten.

Die vorherige Verwaltung hatte sich leider über Jahre nur bedingt gekümmert, was zu einem großen Chaos geführt hat. Die Mietverträge waren uneinheitlich, für manche Einheiten gab es sogar überhaupt keinen Vertrag, aber Zahlungseingänge. Zwar gab es für manche eine Mieterhöhung, doch wurden diese nicht durchgesetzt. Zudem gab es weder Rücklagen noch eine vernünftige Dokumentation.

Das allseits bekannte Motto „Wenn du was vernünftig erledigt haben möchtest, dann mache dies selbst“ kam mir direkt in den Sinn und die Idee für die App Wohnakte war geboren.

Das Haus besteht aus:

  • 6Wohnungen im Vorderhaus
  • 4Teileigentum im Vorderhaus, davon 2 Läden
  • 2Wohnungen im Hinterhaus
  • 1Gewerbe im Hinterhaus
  • 15Garagen
  • 28Einheiten insgesamt
Die Schwierigkeiten

Solche Häuser sind problematisch.

Gelder sauber trennen

Gelder der Gemeinschaft müssen getrennt von allem anderen laufen. Vermischte Gelder gehören zu den Fehlern, die später vor Gericht landen und viel Ärger verursachen können. Rücklagen gehören der Gemeinschaft, Mieteingänge dem Vermieter.

Mietverträge sind oft uneinheitlich

Wenn man mehrere Mietwohnungen vermietet, sollten auch alle Mietverträge identisch sein. Uneinheitliche Mietverträge führen oft zu Diskussionen und schwierigen Gesprächen.

Formfehler rächen sich

Wer eine Maßnahme ohne sauberen Beschluss durchführt, kann Streit mit Miteigentümern verursachen. Typisch sind Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Notwendigkeit einer Maßnahme, fehlende Buchungen oder unklare Dokumentationen.

Die Verwaltung

Für Profis zu klein, für Excel zu groß.

Warum Hausverwaltungen so etwas ungern übernehmen

Verwaltungen rechnen meist pro Einheit ab. Der bürokratische und rechtliche Aufwand ist bei 28 Einheiten fast genauso hoch wie bei 50 Einheiten. Somit sind die Kosten oft deutlich höher und das Honorar ist für eine kleine Gemeinschaft kaum tragbar. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht unrentabel.

Warum Excel nicht ausreicht

Kleine Gemeinschaften mit drei bis zehn Einheiten verwalten sich oft mit Excel selbst. Das geht gut, solange nichts schiefgeht. Sobald jedoch Abstimmungen und Maßnahmen hinterlegt werden müssen, stößt Excel an seine Grenzen. Eine spezialisierte Software ist der Ausweg.

Die Lösung

Darum gibt es Wohnakte.

Eine Anwendung, die Vermietung und WEG-Verwaltung vereint und dabei die Regeln im Blick behält.

Beide Rollen an einem Ort

Selbstverwalter sind oft beides: Mitglied der Eigentümergemeinschaft und Vermieter der eigenen Einheit. Profi-Software ist für große Verwaltungen mit vielen Objekten gebaut. Oft teuer und komplex. Einfache Lösungen decken die Doppelrolle oft nicht ab. Wohnakte führt Gemeinschaft und Mietverhältnisse in einer Akte zusammen.

Die Gesetze im Blick

Wer sich selbst verwaltet, muss viele Gesetze kennen: Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht, Heizkostenverordnung und mehr. Für Wohnakte wurden sie nach bestem Wissen und Gewissen gelesen und in die App integriert. Es schützt zwar nicht vor Fehlern, hilft sie aber dennoch zu vermeiden.

Nachvollziehbarkeit

Bei Streit zählt, was sich belegen lässt. Jede Maßnahme hat eine Akte, Angebote und Beschlüsse sind dokumentiert und auch die entsprechenden Konten abgebildet. Ein Blick in die Akte verrät, was gemacht wurde.

Ein Beispiel

Die Miete lässt sich nicht beliebig erhöhen.

Wer bei knappem Wohnraum die ortsübliche Miete um mehr als 20 Prozent überschreitet, kann ordnungswidrig handeln. Das Bußgeld kann bis zu 50.000 Euro betragen (§ 5 WiStrG). Wohnakte blockiert solche Entscheidungen nicht. Sie weist aber vorher darauf hin, zum Beispiel wenn eine Miete die ortsübliche Vergleichsmiete überschreitet oder die Kappungsgrenze erreicht ist.

Wohnakte ist keine Rechtsberatung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie erkennt grobe Fehler und warnt rechtzeitig. Die Entscheidung bleibt jedoch beim Nutzer.

Es gibt viele, die die identische Problemstellung haben. Deshalb ist Wohnakte jetzt für alle verfügbar.

Eine Anwendung ersetzt keinen rechtlichen Rat. Bei großen Maßnahmen oder Streit ist eine professionelle Rechtsberatung Pflicht. Für Häuser, die für Profis zu klein und für Excel zu groß sind, ist sie der pragmatische Weg: günstig, passgenau und einfach zu bedienen.

Grundsätze

Wofür Wohnakte steht.

Ihre Daten bleiben lokal gespeichert

Mieter-, Objekt- und Buchungsdaten liegen auf Ihrem eigenen PC. Kein Cloud-Anbieter liest sie mit, was Ihnen die Einhaltung der DSGVO erleichtert. Für Auskunft, Löschung und Export bringt Wohnakte die passenden Werkzeuge mit.

Assistenten führen durch die Aufgaben

Mietvertrag, Mieterhöhung und Betriebskostenabrechnung laufen als Assistent in wenigen Schritten. Einmal konfiguriert, ist ein neuer Mietvertrag schnell erstellt.

Erst die Entwürfe prüfen

Verträge, Wirtschaftspläne und Abrechnungen entstehen als Entwurf mit Prüflisten. Sie können diese somit in Ruhe durchgehen, bevor sie finalisiert werden. Wohnakte ersetzt hier keine Rechtsberatung.

Einmal kaufen, kein Abo

Die Lizenz gilt 365 Tage und für einen Computer. Zudem besitzt Wohnakte automatische Updates. Keine versteckten Kosten!

Für wen

Für Selbstverwalter gebaut.

Wohnakte ist auf eine bestimmte Aufgabe spezialisiert und nicht für jeden gedacht. Damit Sie vor dem Kauf wissen, ob sie zu Ihnen passt:

Wohnakte passt, wenn Sie

  • eine oder mehrere Einheiten privat vermieten
  • Mitglied einer kleinen WEG sind, die sich selbst verwaltet
  • Vermietung und WEG derselben Wohnung an einem Ort führen möchten
  • Ihre Daten lieber auf dem eigenen Rechner halten

Wohnakte passt nicht, wenn Sie

  • Fremdobjekte gewerblich als Hausverwaltung betreuen
  • mit mehreren Benutzern und Rollen arbeiten müssen
  • von mehreren Geräten oder unterwegs zugreifen wollen
  • ein Portal für Mieter oder Eigentümer brauchen
  • umsatzsteuerpflichtig vermieten
Testen

30 Tage kostenlos ausprobieren.

Die Testversion enthält alle Funktionen von Wohnakte WEG, einschließlich der Vermieter-Anwendung. Nach 30 Tagen bleiben alle Daten erhalten und sichtbar, Eingaben und Berechnungen sind gesperrt.